Aufnahme

Klasse 5

Einen wesentlichen Bestandteil unseres Schulprofils bilden die bilingualen deutsch-französischen Klassen, die wir als grundständige Züge ab Klasse 5 führen. Damit fallen wir unter die Kategorie der "Schulen besonderer pädagogischer Prägung". Zur Zeit nehmen wir in jedem Schuljahr etwa 60 Schülerinnen und Schüler in zwei neue 5. Klassen auf.

 

Aufnahme in die Klasse 5 des grundständigen Zuges

Überschreitet die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der bilingualen Züge, so werden vorrangig Schülerinnen und Schüler mit einer Bildungsgangempfehlung für das Gymnasium auf­genommen. Innerhalb dieser Schülergruppe richtet sich die Aufnahme nach der Notensumme aus den Fächern Deutsch, Fremdsprache, Mathematik und Sachunterricht. Dabei werden zunächst Schülerinnen und Schüler mit einer Notensumme von 4 bis 6, dann Schülerinnen und Schüler mit einer Notensumme von 7 bis 9 und danach Schülerinnen und Schüler mit einer höheren Notensumme aufgenommen. Können innerhalb einer der so gebildeten Gruppen nicht alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, entscheiden über die Aufnahme innerhalb dieser Gruppe die Ergebnisse eines standardisierten Aufnahmegesprächs, das die Schulleiterin bzw. der Schulleiter oder eine von ihr bzw. ihm beauftragte Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern führt. In diesem Gespräch werden insbesondere Kommunikati­onsfähigkeit, logisches Denken und Leseverständnis überprüft.

Bei einem deutlichen Missverhältnis zwischen Mädchen und Jungen ist zur Gewährleistung des koedukativen Unterrichts dem schwächer vertretenen Geschlecht, sofern entsprechend viele qualifi­zierte Teilnahmewünsche bestehen, mindestens ein Drittel der Plätze zur Verfügung zu stellen.

Die Schülerinnen und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten sind vor der Aufnahme über die spezifischen Bildungsinhalte und Bedingungen sowie über im Vergleich zu herkömmlichen Schulen mögliche zusätzliche Belastungen zu informieren. Die Aufnahme setzt die Abgabe einer schriftli­chen Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten voraus.

Mit der Entscheidung über die Aufnahme genehmigt die Schulleiterin bzw. der Schulleiter, soweit erforderlich, auch den Wechsel der Fremdsprachenfolge.

 

Anmeldung

Ab dem Tag der offenen Tür im November kann telefonisch ein Termin zum Aufnahmegespräch vereinbart werden. Zu diesem Gespräch, das etwa zwischen 30 und 45 Minuten dauert, sind die letzten beiden Zeugnisse (1. und 2. Halbjahr der Klasse 3) mitzubringen - und natürlich das Kind.

Zur eigentlichen Anmeldung (Zeitraum ab Ende Februar / Anfang März) sind dann die Förderprognose und der Original-Anmeldebogen (beides aus der Grundschule) sowie das Zeugnis des 1. Halbjahres der 4. Klasse inklusive Informationen zum Arbeits- und Sozialverhalten nachzureichen.

Der Aufnahmebogen ist im Sekretariat erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden.