Fächer

Ethik

Wie will ich leben? Wer oder was prägt uns? Was ist ein gutes Leben? Was geht es mich an, wenn es andern schlecht geht? Was heißt religiös sein? Bedeutet Toleranz, sich alles gefallen zu lassen? Grenzenlose Freiheit im Internet? Darf der Mensch alles, was er kann?

Diese und viele andere Fragen sind Gegenstand im Fach Ethik, das in den Klassen 7 bis 10 zweistündig unterrichtet wird. Jedes Jahr wird Ethik auch von vielen Schülerinnen und Schülern als Fach für die Präsentationsprüfung gewählt.

Die Themenfelder „Identität und Rolle“, „Freiheit und Verantwortung“, „Recht und Gerechtigkeit“, „Mensch und Gemeinschaft“, „Pflicht und Gewissen“ und „Wissen und Glauben“ werden im Laufe der Sekundarstufe I behandelt. Wie in keinem anderen Fach haben dabei die Schüler/-innen in Ethik die Möglichkeit, sich selbst und ihre Fragen an das Leben in den Unterricht einzubringen. Ausgehend von dieser individuellen Perspektive (z.B. „Was finde ich gerecht?“) werden im Unterricht die gesellschaftliche (z.B. Gerechtigkeitsprinzipien in unserer Gesellschaft) und ideengeschichtliche (z.B. „Was verstehen Philosophen oder Religionen unter Gerechtigkeit?“) Perspektive behandelt und so die eigene Sicht in einen größeren Zusammenhang gestellt. Sich in andere hineinzuversetzen sowie abweichende Meinungen nachzuvollziehen und auszuhalten sind Voraussetzungen für die Entwicklung moralischer Reflexions- und Urteilsfähigkeit. Aus diesem Grund besuchen wir regelmäßig außerschulische Lernorte wie Moschee, Synagoge, Aids-Hilfe, Gerichtsverhandlungen, Friedhöfe u.v.m. bzw. laden Experten z.B. von amnesty international oder Zeitzeugen in den Unterricht ein.

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