Fahrten / Ausland

Sauzay

Wie kann man am Individualaustausch Brigitte-Sauzay-Programm teilnehmen?

Das Programm Brigitte Sauzay wurde vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) eingeführt, um deutschen und französischen Schülern die Möglichkeit zu geben, für eine längere Zeit (2-3 Monate) im Land des Partners zu leben.

Die Bedingungen des DFJW, um den Zuschuss zu erhalten sind:

  • die Gegenseitigkeit,
  • eine Mindestdauer von 8 Wochen (56 Tage), darunter sechs Wochen in der Schulzeit (im Land des Partners). Der individuelle Austausch kann in Ausnahmefällen auch kürzer sein, doch besteht dann kein Anspruch auf einen Zuschuss des DFJW.

Wenn Ihr an diesem Austauschprogramm teilnehmen wollt, müsst Ihr:

  1. euren Französischlehrer fragen bzw. direkt zu Frau Völker-Klatte Kontakt aufnehmen. In der Schule neben dem unteren Lehrerzimmer im Koordinatoren-Büro oder per Mail: paeko.v.roro[at]gmx.de
  2. einen Partner finden.

Wie findet ihr einen Partner ?

  • Durch persönliche Beziehungen (ehemaliger Partner im Klassenaustausch, Familie, Ferienbekanntschaft, Städtepartnerschaft, usw.)
  • Über den Französischlehrer bzw. Frau Völker-Klatte oder über eine Schulpartnerschaft der Schule mit einer französischen Schule.
  • Über die DFJW Homepage (www.dfjw.org), "Teen", Rubrik "Anzeigen". Hier könnt Ihr auch selbst eine Anzeige aufgeben.

Sehr detaillierte Informationen findet Ihr/ finden Sie auch auf der Homepage des Deutsch-Französischen Jugendwerks: www.dfjw.org/brigitte-sauzay-programm

Ihr möchtet, dass die Schule euch hilft, einen Partner zu finden.

  1. Füllt das Formular www.dfjw.org/sites/default/files/austauschdossier.pdf aus und gebt es bei Frau Völker-Klatte ab. Es ist zweisprachig (Deutsch und Französisch). 
  2. Schreibt einen Brief an den zukünftigen Austauschpartner. Beschreibt Eure Freizeitbeschäftigungen, Eure Lieblingsfächer... Stellt Eure Familie, Eure Freunde vor... Erklärt, warum Ihr Euch für diesen Austausch bewerbt, was Ihr Euch davon erwartet..., kurzum alles, was Euer zukünftiger Partner über Euch wissen sollte, damit er Euch besser kennt... Selbstverständlich sollte dieser Brief überwiegend in Französisch geschrieben werden. Bitte nicht mehr als eine DIN A4 Seite schreiben. Auch Fotos für die Gastfamilie (Euer Haus7Wohnung, Eure Familie, Eure Freunde...) können hinzugefügt werden. Dieses Dokument dann bitte per Mail an Frau Völker-Klatte senden damit sie es an unsere Partnerschulen weiterleiten kann und so ggf. ein Partner findet.
  3. Wichtig : Bittet mich NUR dann einen Partner für Euch zu finden, wenn Ihr nicht selber sucht (z.B im Internet). Es ist für Euch, für mich, aber vor allem für einen möglichen "correspondant" äußerst unangenehm zu meinen, es sei für ihn ein Partner gefunden worden, der dann aber den Austausch mit jemand anderem machen möchte.

Und dann ?…

  • Sollte ich einen Partner gefunden haben, so werde ich Euch so schnell wie möglich seine Adresse, Mail und Telefonnummer mitteilen, sowie alle Unterlagen, die ich von ihm bekommen habe.
  • Sobald Ihr einen Partner habt, nehmt ihr mit ihm direkt Kontakt auf und prüft, ob Ihr zueinander passt. Je mehr Kontakt Ihr vorneweg habt, desto weniger Missverständnisse werden während eures Aufenthaltes auftreten. Es ist auch empfehlenswert, dass die Eltern sich kennen lernen, sei es am Telefon oder per Mail.

Was unbedingt angesprochen werden muss :

  1. Termine des Austausches : Es ist häufig der Fall, dass zuerst die Franzosen nach Deutschland kommen (Mai, Juni), und dann die Deutschen nach Frankreich (September – Oktober). Es kann aber auch anders sein. Ihr könnt zuerst nach Frankreich, und dann den französischen Partner empfangen. Wichtig ist, dass ihr diese Termine zusammen mit Eurem Partner vereinbart und dass Eure Schule damit einverstanden ist (sowohl mit eurer Abwesenheit als auch mit der Anwesenheit des Partners) - Die Hin- und Rückfahrt zum Partner muss selbständig organisiert werden in Absprache mit Eurem Partner.
  2. Geld: Lieber vorher darüber sprechen, als sich nachher darüber streiten. Die einfachste Lösung ist, dass die Gastfamilie alle Kosten ihres Gastes übernimmt, so wie sie es für die eigenen Kinder tut. Selbstverständlich müsst ihr auch etwas Taschengeld haben, um nicht immer von Eurer Gastfamilie abhängig zu sein.
  3. Versicherung : eine europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) solltet ihr unbedingt dabei haben. Sie ist automatisch auf der Rückseite der Versichertenkarte aufgedruckt. Ihr müsst für die Dauer des Aufenthaltes in Frankreich eine Kranken-, Unfall- u. Haftpflichtversicherung haben und nötige Versicherungsunterlagen (z. B. europäische Versichertenkarte) mitnehmen. - Denkt daran, einen gültigen Personalausweis mitzuführen.
  4. Durch die Annahme eines Austauschangebots entsteht die Verpflichtung, den Austauschpartner aufzunehmen. Der Austausch wird auf der Grundlage der Gegenseitigkeit durchgeführt. Die Austauscheltern übernehmen für den jungen Gast die gleiche Verantwortung wie für ihr eigenes Kind. Sie versuchen, dem ausländischen Jugendlichen die Eingewöhnung in den neuen Lebenskreis zu erleichtern. Die aufnehmende Familie verpflichtet sich, mit dem Gast deutsch zu sprechen. Sie ist gehalten, in religiösen und politischen Fragen Neutralität zu bewahren.
  5. Die Austauscheltern übernehmen für den jungen Gast die gleiche Verantwortung wie für ihr eigenes Kind. Für die Dauer des Aufenthalts im Partnerland überträgt der Erziehungsberechtigte die aus dem Sorgerecht abgeleiteten Rechte und Pflichten für das Gastkind vorübergehend der aufnehmenden Gastfamilie. Für den Fall einer Erkrankung oder eines Unfalls ist der gesetzliche Erziehungsberechtigte mit der Ausführung aller ärztlichen Behandlungen oder Operationen einverstanden, die für das Wohl seines Kindes ärztlich als notwendig erachtet werden.

Bei einem Mindestaufenthalt von 8 Wochen (davon 6 Wochen Schulbesuch) und der Erstellung eines Berichtes über den Austausch bewilligt das DFJW Berlin voraussichtlich einen pauschalen Zuschuss zu den Fahrtkosten nach Frankreich. Allerdings muss dafür der Zuschussantrag einen Monat vor Beginn des Aufenthalts in Frankreich an das Deutsch-Französische Jugendwerk nach Berlin gesendet werden. Bitte die Angaben auf der Homepage des DFJW genau befolgen !

Solltet Ihr weitere Fragen haben, wendet Euch an Frau Völker-Klatte oder schaut auf der DFJW- Homepage.