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Totale Mondfinsternis

In der Nacht von Sonntag auf Montag, 27. auf 28. September 2015, fand eine totale Mondfinsternis statt. Hierbei tritt der Mond von der Sonne aus gesehen hinter die Erde und wird von ihr verschattet.

In besagter Nacht begann er um 2:12 Uhr, in den Halbschatten einzutreten; dabei verdunkelt er sich jedoch nur leicht, so dass mit dem bloßen Auge kaum eine Veränderung spürbar ist.

Um 3:07 Uhr begann der Eintritt in das Kernschattengebiet, das der Mond zwischen 4:11 und 5:23 Uhr durchwanderte. Das abgebildete Foto entstand um 5:00 Uhr in Hermsdorf.

Um 6:27 Uhr war dann der Wieder-Austritt aus dem Kernschatten beendet, und um 7:22 Uhr verließ der Mond auch das Halbschattengebiet und stand wieder als Vollmond am Morgenhimmel.

In der Zeit der Totalität erscheint der Mond rot, weil Sonnenlicht, das die Erdatmosphäre durchläuft, von dieser gebrochen wird und die Mondoberfläche erreicht. Der langwellige (rote) Anteil des Sonnenlichts kann die Atmosphäre durchqueren, während der kurzwellige (blaue) Anteil zur Seite weggestreut wird; aus dem gleichen Grund erscheint auch die Sonne bei ihrem Auf- und ihrem Untergang rot. [zurück nach oben]

 

Partielle Sonnenfinsternis

"Millionen Menschen verfolgten die Finsternis am 20. März mit großer Begeisterung. Doch warum nur durften viele Schüler und Schülerinnen dieses außergewöhnliche Naturereignis nicht sehen? Sie mussten sich in abgedunkelten Räumen aufhalten, anstatt mit eigenen Sinnen ein grundlegendes astronomisches Phänomen zu erleben. Diese Vorgänge werfen dunkle Schatten auf die deutschen Bildungseinrichtungen." So schreibt das Fachblatt "Sterne und Weltraum" am 25.3.2015 im Internet.

Völlig anders am Romain-Rolland-Gymnasium, wo der Fachbereich Physik die Schülerinnen und Schüler ausdrücklich eingeladen hatte, das Ereignis - nach eindringlichen Sicherheitshinweisen - auf dem Schulhof zu verfolgen. Kolleginnen und Kollegen ermöglichten dies während der Unterrichtszeit; zahlreiche weitere Schülerinnen und Schüler nahmen die Gelegenheit während der Pausen wahr.

Vor dem naturwissenschaftlichen Pavillon hatte der Physik-Zusatzkurs unter der Leitung von Herrn Baeseler ein Solarscope und ein H-alpha-Teleskop aufgebaut; außerdem standen über 20 Sonnenfinsternis-Brillen zur Verfügung, mit denen sich der Ablauf in voller Länge gefahrlos verfolgen ließ. Da auch das Wetter mitspielte und sich der Himmel in strahlendstem Blau zeigte, durften alle Beobachter eine einmalige Erinnerung mitnehmen.

Ansicht durch das H-alpha-Teleskop

10:05 Uhr
10:11 Uhr
10:21 Uhr
10:33 Uhr
10:43 Uhr
10:55 Uhr
11:04 Uhr
11:13 Uhr
11:18 Uhr
11:24 Uhr

 

Kuriositäten aus der Physik

Vitrine im Physikflur
Verschwundener Glasstab
Leonardo-Brücke
parabelförmiger Brückenbogen
Magnetschwebekreisel
auf einem Magneten schwebende Graphitplättchen
Glühende Essiggurke
Seifenhaut an einem Drahtgitter
Modell für eine strömende Flüssigkeit
Unmögliche Kiste
Perspektiventäuschung
Was ist hier falsch?