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Juniorwahlen zur Abgeordnetenhauswahl 2016

Eine Woche vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus wurde auch an unserer Schule (wieder) gewählt: Die Schülerinnen und Schüler der PW-Kurse und einzelne Klassen der Sekundarstufe I durften an der Juniorwahl, einer Simualtion der Abgeordnetenhauswahl, teilnehmen. In der Filiale und im Hauptgebäude waren „Wahllokale“ mit Wahlkabine und Wahlurne eingerichtet worden, in denen Schülerinnen und Schüler als Wahlhelfer die Wahllisten führten und den ordnungsgemäßen Ablauf überwachten. Interessant sind natürlich auch die Ergebnisse!

Juniorwahlen 2013 und 2014

An den Bundestagswahlen und an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnehmen, wenn man noch gar nicht volljährig ist? Das geht, zumindest symbolisch, im Rahmen des bundesweiten Programms der Juniorwahlen, an dem sich alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse beteiligen können.

Schon bei der Bundestagswahl 2009 hat unsere Schule an den Juniorwahlen teilgenommen, dann 2011 bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Im letzten Schuljahr konnten unsere Schülerinnen und Schüler sogar zweimal zur Wahl gehen, denn im September 2013 fanden die Bundestagswahlen statt, und im Mai 2014 wurden die Abgeordneten des Europäischen Parlaments neu gewählt. Wer seit 2011 an unserer Schule ist, hat also vielleicht schon dreimal an den Juniorwahlen teilgenommen: auf der Landesebene, auf der Bundesebene und auf der EU-Ebene. Im Unterricht wurden Klassen und Kurse z.B. darauf vorbereitet, welche Funktionen Wahlen in der Bundesrepublik haben, welche Parteien antreten und in welchen Punkten sich ihre Programme voneinander unterscheiden, und sie konnten mit Hilfe des Wahl-O-Mat testen, welche Partei ihre eigenen Auffassungen am besten vertritt.

Wie die Wahlen bundesweit ausgegangen sind? CDU 24,5%, SPD 22,2%, Grüne 16,6%, Piraten 12,2% - das sind einige Ergebnisse der Juniorwahl zur letzten Bundestagswahl. Und auch bei der Europawahl siegte die CDU, wenn auch mit leichten Verlusten. Die Grünen standen etwas höher im Kurs. Die Piraten verloren fast 5 %, und auch die FDP hat bei den Schülerinnen und Schülern drastisch an Zustimmung eingebüßt. Der überwiegende Teil der unter 18-Jährigen wählt also gar nicht so anders als die Erwachsenen. Allerdings ist die Wahlbeteiligung im Allgemeinen höher. Bei der Europawahl zeigte sich aber auch an unserer Schule eine verhältnismäßig niedrige Quote: 61,3% Tabelle. Das lag aber nicht am mangelnden Interesse der (angemeldeten) Teilnehmer, sondern an den Problemen mit der Technik. Die Wahlen wurden nämlich online durchgeführt, und der Schülerarbeitsraum hat da so seine eigenen Tücken …

 

Erbebnisse der Juniorwahl am RoRo