Fahrten / Ausland

Erasmus-Programme

Eurobac

        Berlin April 2019

        Rom März 2019

        Paris Dezember 2018

Conservation of Food - Projekt der Klasse 10d

        Slowakei im März 2019

        Litauen im November 2018

 

Europäisch lernen und europäisch leben!

Diesem Motto fühlen wir uns am Romain-Rolland-Gymnasium und im Fachbereich Fremdsprachen besonders verpflichtet. Und daher nehmen wir auch im Schuljahr 2018/19 u.a. an einem großen ERASMUS-Projekt EUROBAC teil, das von mehreren renommierten Schulen gemeinsam gestaltet wird. Wir beteiligen uns mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe an diesem Projekt, dessen Untersuchungsgegenstand stadtgeografischer Natur ist: Es werden Gentrifizierungsprozesse in bestimmten Stadtvierteln vier großer europäischer Hauptstädte analysiert. Arbeitssprachen sind Französisch und die jeweilige Landessprache, im Notfall muss auf englischsprachige Kompetenzen zurückgegriffen werden; im Vordergrund steht aber die französische Sprache. Im Dezember startete ein Leistungskurs Französisch in Paris, im März reiste eine kleine Gruppe nach Rom, ehe nun vom 3. bis zum 10. April das Romain-Rolland-Gymnasium Gastgeber für 60 Schüler/-innen aus den drei Partnerschulen ist. Um den Kreis zu schließen, wird eine Schülergruppe im Mai nach Madrid reisen.

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Berlin (3.-10. April 2019)

Durchgeführtes Programm:

3.4.    Anreise
4.4.    Hospitationen der Gäste und gemeinsames Frühstück
            Gentrifizierung in Friedrichshain-Kreuzberg
5.4.    gemeinsame Projektarbeit
            Vortrag im Europahaus
8.4.    ESCP-Bachelorprogramm
9.4.    Besuch des Bundestags
            Abreise Paris
10.4.  Abreise Rom, Madrid

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Fahrt nach Rom (11.-17. März 2019)

Im Rahmen des EUROBAC-Programms besuchten 10 Schüler/-innen des 11. und 10. Jahrgangs und 2 begleitende Lehrkräfte (Herr Kanstinger und Frau Yehia) die "ewige" Stadt, um im Rahmen des Projektthemas "Gentrifizierung" in ausgewählten Metropolen Europas (Berlin, Paris, Rom und Madrid) vor Ort zu forschen.

Unsere Partnerschule in Rom, das Liceo Virgilio, liegt sehr zentral im Stadtteil Trastevere am Ufer des Tiber. Nach der Ankunft am Bahnhof Termini wurden wir von den Gastfamilien sehr herzlich empfangen und unternahmen die Tage darauf mit den römischen Schüler/-innen und ihrer Lehrerin Marcella sehr interessante Exkursionen in eher unbekanntere römische Stadtteile (Monti, Testaccio), um uns dem Thema Gentrifizierung zu nähern. Mit Hilfe von Kartierungen, Photodokumentationen, Fragebögen und Interviews sicherten wir die neuen Informationen, um sie dann nach unserer Rückkehr nach Berlin zu bearbeiten und auf der europäischen Schulplattform "eTwinning" zu veröffentlichen. Selbstverständlich besuchten wir auch die innerstädtischen "Touristenhotspots" und waren von der Architektur und der Größe der antiken Gebäude beeindruckt.

Anfang April werden unsere römischen Partner nach Berlin kommen, um mit uns hier vor Ort bezüglich des Themas Gentrifizierung  stadtplanerisch zu forschen.

T. Kanstinger

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Paris (1.-8. Dezember 2018)

documentation du sejour Eurobac Paris 2018 (von Johanna Tanneberger, Klasse 11, auf YouTube)

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Conservation of Food

Slowakei im März 2019

Nun war es wieder so weit: Die zweite Erasmus+Fahrt „Conservation of Food“ stand an.
Bevor die Fahrt losgehen konnte, waren auch diesmal wieder alle Schülerinnen und Schüler (SuS) an der Vorbereitung der Fahrt hinsichtlich dortiger Präsentationen, Experimente und Videodreh eingebunden. Wir hatten diesmal zum Thema „drying and fermentation“ eine Reihe von Trocknungsexperimenten zu planen und durchzuführen. So dokumentierten wir das Trocknen von Apfelscheiben, Karottenstücken, Birnenscheiben und Champignonscheiben im Trockenschrank und mit dem Dörrofen und erarbeiteten uns das nötige Hintergrundwissen. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Maria, die stets zur Stelle war, wenn es etwas zu fotografieren galt!

Zusätzlich „mumifizierten“ wir noch einen Apfel nach einer alten ägyptischen Versuchsanleitung, um auch die historische Bedeutung dieser Konservierungsmethode zu beleuchten. Zum Thema Fermentation hatten wir einen Workshop der Firma Fairment, wo wir u.a. Kombucha und Wasserkefir ansetzten, um diese über eine gewisse Zeit zu beobachten und auch zu verkosten. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Firma Fairment für den interessanten Workshop!

Nun war es nach knapp drei Monaten so weit: Die Fahrt konnte kommen für eine kleine Schülergruppe (Daniel, Domenic, Merlin und Léon) und Begleitung (Frau Kohl und Frau Rex)!
Am Sonntag, dem 25.03.2019, flogen wir zunächst nach Budapest, da der kleine Ort Demandice mit unserer Partnerschule nahe der ungarischen Grenze liegt. Am Flughafen trafen wir auf die anderen Teams, was natürlich eine große Wiedersehensfreude war. Ein Reisebus brachte uns schließlich nach Demandice, wo die Gasteltern schon auf uns warteten. An dieser Stelle wollen wir uns recht herzlich bedanken für die sehr warmherzige und familiäre Betreuung durch die Gastfamilien und auch durch die Schule!

Nun aber zum eigentlichen Projekt. Wie schon beim ersten Treffen in Litauen stand auch hier zunächst die Vorstellung der Ergebnisse an, die wir im Vorfeld in Form von Experimenten, Plakaten, Präsentationen und Videodreh vorbereitet hatten. Wir präsentierten auch unsere Trocknungsexponate und es konnte auch verkostet werden - unsere Apfelscheiben waren sofort alle!

Am 27.3. besuchten wir eine Milchfabrik und lernten verschiedene Phasen der Käseherstellung genauer kennen. Wieder in der Schule führten wir in gemischten Länderschülergruppen Fermentationsversuche durch; so stellten wir Quark in richtiger Handarbeit her, und auch Sauerkraut setzten wir mit Hilfe von Weißkohl an. Die Chemie durfte dabei nicht fehlen, und so wurde in der Fachsprache Englisch der chemische Hintergrund in gemischten Kleingruppen erarbeitet und anschließend im Plenum präsentiert. An einem Tag spielten auch Kräuter eine wichtige Rolle: So hatten wir Schafgarbe, Brombeerblätter, Kornblumenblüten und Ringelblumenblüten im Gepäck. Dazu hatten wir wieder alles Wissenswerte in Form einer Präsentation dabei. Vor Ort wurde dann als Höhepunkt der Tee kreiert, aus allen Kräutern der Teilnehmerländer. Diese schmeckte sehr gut!

Während der fünf Tage wurde natürlich auch nicht nur an den Themen gearbeitet, sondern die Schülerinnen und Schüler sollten auch einen Einblick in die Kultur vor Ort bekommen. So standen zum Beispiel Besuche der nahe gelegenen Stadt Levice mit ihrer Burgruine und des beeindruckenden Naturdenkmals Brhlovce auf dem Programm. Nicht zu vergessen ist der zweitägige Ausflug in die Hohe Tatra. Dort wanderten wir in der noch schneebedeckten Landschaft, sahen uns Eispaläste an, spazierten entlang des Baumwipfelpfades und besichtigten eine der zahlreichen Tropfsteinhöhlen.

Am letzten Abend krönte eine gelungene Abschlussparty in der Partnerschule den Besuch in der Slowakei, bevor am nächsten Tag alle Teams ihre Heimreise antraten.

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Litauen im November 2018

Im Rahmen des zweijährigen Erasmus+Projektes „Conservation of food“, das im Herbst 2018 startete, ging die erste Fahrt für eine Schülerin und fünf Schüler (Larissa, Léon, Domenic, Altay, Daniel und Merlin) der Klasse 10d vom 25.11.-30.11.2018 nach Litauen. Begleitet wurden sie von Frau Rex und Herrn Möbius.

Bevor die Fahrt losgehen konnte, waren alle Schülerinnen und Schüler (SuS) der Klasse 10d an der Vorbereitung der Fahrt hinsichtlich dortiger Präsentationen, Experimente und Videodreh eingebunden, was sich auch vor Ort als sehr hilfreich herausstellte.

Aber zunächst ein kleiner Einblick in dieses Projekt. Erasmus+ ist ein Projekt der EU, das jeweils mehrere Schulen aus Europa zusammenführt. Dabei stehen das Kennenlernen der SuS und das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten im Vordergrund, aber auch der kulturelle Austausch kommt dabei nicht zu kurz. Das Projekt „Conservation of food“ wird durch jeweils eine Schule aus Litauen, aus der Slowakei, aus Frankreich (genauer gesagt aus Guadeloupe) und das Romain-Rolland-Gymnasium vertreten. Alle Partner bereiten im Vorfeld eines jeden Treffens das entsprechende Thema vor. Als erstes ging es um „freezing and salting“, und im März 2019 findet das nächste Treffen in der Slowakei statt, wozu zur Zeit „drying and fermentation“ in Form von Experimenten, Präsentationen, Plakaten und Videos vorbereitet wird. Darüber wird aber zu gegebener Zeit in einem weiteren Artikel berichtet...

Nun zurück zum ersten Treffen in Litauen. Die erste Fahrt ging nach Joniškis (Litauen), wo die Partnerschule Aušros Gimnnazija und deren SuS sowie Lehrerinnen und Lehrer (LuL) alle herzlich empfingen. Nach einer Ice breaking activity zum Kennenlernen, die von den Litauern sehr gut vorbereitet wurde, ging es in einen Klassenraum, um anhand von vorbereiteten Präsentationen die Schulen und die Besonderheiten der Länder näher kennenzulernen. Das im Vorfeld von allen beteiligten LuL vorbereitete Kahoot-Quiz (Wissens- bzw. Länderquiz) stellte dann alle auch auf die Probe.

Nicht nur Plakate, Videos und Präsentationen wurden von allen begutachtet, auch das gemeinsame Tun stand im Vordergrund. Dazu waren von der Schule Konservierungs-Experimente rund um das Thema Trocknen und Salzen vorbereitet worden, die dann jeweils in kleinen gemischten Ländergruppen durchgeführt wurden, wobei die Zusammenarbeit sehr gut funktionierte. Während der fünf Tage wurde nicht nur an den vorgegebenen Themen gearbeitet, sondern die SuS konnten auch einen Einblick in die dortige Kultur und die Schule bekommen. Dazu fanden verschiedene Exkursionen statt, z.B. ging eine Fahrt in die litauische Hauptstadt Vilnius, wo die Kulturgeschichte des Landes im Vordergrund stand. Eine weitere führte zum „Hill of Crosses“, wo die christliche Kultur des Landes stark zu spüren war. Nicht zu vergessen ist auch der Besuch in einer Schokoladenfabrik (wo man auch probieren konnte!); und der Rundgang um ein zugefrorenes Moor war ebenfalls sehr beeindruckend. Daneben fanden noch Stadtführungen statt, und das Essen in örtlichen Gaststätten wurde genossen. Der ganze Austausch schloss mit einer Party, bevor es Zeit für die Verabschiedungen war.

Wie schon erwähnt, findet das nächste Treffen im März 2019 statt, wo das Projekt in eine neue Runde geht. An dieser Stelle auch nochmal lieben Dank an alle Gastfamilien aus Joniškis und Umgebung sowie an die gastgebende Schule Aušros gimnazija!

Léon Salmon, G. Rex

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